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Was ist Hypnose?

Der Klient wird bei der Hypnose durch den Hypnotiseur sanft in Trance geführt. Hinter dem Begriff Trance verbirgt sich ein veränderter Bewusstseinszustand. Trance hat nichts zu tun mit Mystik, Magie oder Zauber - Trance ist vielmehr ein Zustand, den jeder schon einmal im Alltag erfahren hat. Eine Art Tagtraum wie man ihn etwa bei langen Autobahnfahrten, beim Joggen oder wenn man aus dem Fenster schaut erlebt, ohne den Blick auf etwas konkretes zu richten und gedankenlos vor sich hin träumt. 

Unter Anleitung des Hypnotiseurs richtet sich die Aufmerksamkeit nach innen, die Vorstellungskraft wird erhöht und die Eindrücke der Aussenwelt treten mehr und mehr in den Hintergrund und erscheinen unwichtig. Unter Hypnose kann man sich deutlich besser erinnern als im Wachzustand und häufig werden Gefühle intensiver erlebt. 

In diesem Zustand der Trance lassen sich Wege finden unbewältigte Probleme und Blockaden zu lösen und Symptome zu beseitigen. Mit Hilfe der ursachenorientierten Hypnose spreche ich Ihr Unterbewusstsein an, damit es Sie unterstützt Ihr Ziel zu erreichen - das setzt aber Ihre Mitarbeit voraus! Deswegen verlieren Sie auch in der Hypnose nicht die Kontrolle, denn es ist sehr wichtig und notwendig für Ihre Verhaltensänderung, dass Sie jederzeit alles mitbekommen was ich sage. Je individueller ich in der Hypnose auf Ihre persönliche Problemstellung eingehe, desto besser wirkt sie. Deswegen nehme ich mir so viel Zeit für Sie in meiner Praxis wie wir benötigen. In eine Trance zu gehen und wieder aus ihr herauszukommen ist ein vollkommen risikoloser und vor allem freiwilliger Vorgang, bei dem der eigene Wille, etwas zu tun oder nicht zu tun, in keiner Weise eingeschränkt wird.

Wege in die Trance:

Es gibt verschiedene Methoden einen Klienten in Trance zu versetzen. Das Pendel ist dabei eher ein Relikt aus vergangener Zeit. Heute leiten wir die Hypnose meistens mit einer Phase der Entspannung ein.

Verbale Anleitungen helfen dem Klienten, immer ruhiger zu werden und schrittweise seine Aufmerksamkeit nach innen zu richten, sich auf sich selbst zu konzentrieren - ganz ähnlich wie bei einer Meditationsübung oder autogenem Training.

Oft helfen Bilder und Vorstellungen von Begebenheiten und Orten, an denen  man sich besonders wohl gefühlt hat, um sich auf sein Inneres zu konzentrieren, etwa Gedanken an eine Insel im Ozean oder einen Spaziergang im Sommer. 

Wie reagiert der Körper ?

Die Atmung wird ruhiger und der Herzschlag langsamer. Auch der Blutdruck   sinkt leicht. Insgesamt wird der Stoffwechsel etwas herabgesetzt. Unter Hypnose ist sogar eine veränderte Hormonausschüttung messbar: vor allem die Stresshormone sind reduziert. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass das Immunsystem durch Hypnose gestärkt wird, die für die Abwehr wichtigen Lymphozyten nehmen zu. Auch das Blutbild verändert sich durch diese Tiefenentspannung: Die roten Blutkörperchen und die Blutplättchen werden mehr. Anscheinend werden durch diese Phase der Ruhe im Körper die Widerstandskräfte angeregt.

Doch warum Hypnose so viel bewirken kann, wissen die Forscher noch nicht. Die Hypnose scheint die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu wecken. Eine Hypothese - Während der Sitzungen wird der Organismus an seinen normalen, gesunden Zustand erinnert. Und damit beginnt der Prozess zur Gesundung. 

Was geschieht im Gehirn ?

Auch wenn es so aussehen mag, Hypnotisierte schlafen keineswegs: Ihr Elektroenzephalogramm (EEG) zeigt ein Hirnwellenmuster, das sich hauptsächlich durch so genannte Alpha-Wellen auszeichnet und so dem normalen Wachzustand eines entspannten Menschen gleicht.

Während der Hypnose dominiert die rechte Hirnhälfte die unter anderem für Kreativität und Gefühle zuständig ist. Die Aktivität in der linken Hirnhälfte nimmt ab; dieser Hirnhälfte werden vor allem logische Aufgaben zugeschrieben. Das Rationale rückt in den Hintergrund. Doch es müssen noch viel mehr Vorgänge im Gehirn durch die Trance verändert werden.

Denn unter Hypnose ist die gesamte Wahrnehmung verändert: Arme und Beine können sich leichter oder schwerer anfühlen. Oder Schmerzen werden abgeschwächt oder überhaupt nicht wahrgenommen, so dass sogar Operationen wie Kaiserschnitte, Mandeloperationen oder Zahnbehandlungen unter Hypnose durchgeführt werden können und auch schon durchgeführt werden.

Bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts Betäubungsmittel aufkamen, war die Hypnose bei Zahnbehandlungen eine gängige Methode zur Schmerzunter- drückung. 

Wer kann hypnotisiert werden? 

Grundsätzlich kann fast jeder hypnotisiert werden – nur 10 % der Menschen sollen gar nicht oder nur schwer hypnotisierbar sein. Dabei hängt die Hypnotisierbarkeit vor allem von der Fähigkeit ab, sich zu konzentrieren.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Menschen mit einem schwachen Willen besonders leicht und willensstarke Naturen besonders schwer zu hypnotisieren seien. Häufig sind kreative Menschen mit einer ausgeprägten Vorstellungskraft besonders gut in den Trancezustand zu bringen.

Wer Schwierigkeiten hat sich längere Zeit zu konzentrieren, oder innere Bilder aufzubauen ist nur schwer hypnotisierbar. Männer und Frauen sind gleich gut hypnotisierbar. Kinder, scheinen unter Anleitung geradezu „spielend in Trance zu versinken“.

Vorurteile gegen Hypnose:

Massenhypnose und unseriöse Shows schaden seit jeher dem Ruf der angewandten Hypnose. Doch Hypnose hat nichts mit „willenloser Hingabe“ zu tun. Man kann durch Hypnose nicht zu kriminellen oder unmoralischen Handlungen gezwungen werden, dieman bei vollem Bewusstsein nicht auch begangen hätte.

Auch die Angst aus einer Hypnose nicht mehr "wach zu werden" ist unbegründet: In wissenschaftlichen Studien haben Forscher heraus gefunden, dass die Patienten immer aus der Trance erwachten. Selbst dann, wenn der Hypnotiseur das Zimmer einfach verlassen hatte.